Land & Leute

Werdaer Original

Foto: Konzentration bei der traditionellen Bemalung von Carina Leithold

Zuckermännle

Im LEADER Gebiet Sagenhaftes Vogtland ist es seit vielen Jahren in ausgewählten Werdaer Familien Tradition die Zuckermännle herzustellen. Es war in den ländlichen Regionen neben Äpfeln und Nüssen der Schmuck für den Weihnachtsbaum, der oft auch aufgrund des wenigen Platzes in der Stube mit der Spitze nachn unten aufgehängt wurde.

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Industriegeschichte, Kunst, Mundart

Foto: alter Maschinensaal von David Rötzschke

"Alte Stickerei"

Im LEADER Gebiet Sagenhaftes Vogtland entwickelt sich in Grünbach ein neuer Kulturort. Zwei Musterbücher, mehrere Kilo schwer, die anlässlich der Sommerausstellung in der Alten Stickerei Grünbach aufgetaucht sind stammen laut Petra Gronem-Schlosser, eine der 2 Initiatoren, aus einem privaten Fundus - von jemandem, der sie nach dem Exodus der DDR-Textilindustrie aus einem der Grünbacher Betriebe und damit wohl vor der Mülltonne gerettet habe.

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Oberer Floßgraben - Rißfälle

Foto: Flößerfest zu Himmelfahrt in Grünbach OT Muldenberg

Ingenieurtechnisches Denkmal von 1578 / 1579

Ein altes technisches Denkmal – der Obere Floßgraben, auch „Riß“ genannt, befindet sich hier an der Grenze zwischen Hammerbrücke und Grünbach.

Er wurde 1578/79 von Menschenhand geschürft. In schwerer körperlicher Arbeit musste der Graben in das Gestein hineingearbeitet werden.

Am Ende des Oberen Grabens wurden von 1579 bis 1584 die heutigen „Rißfälle“ in den Fels getrieben. Sie sind die einzigen Wasserfälle des Vogtlandes. Die „Rißfälle“ waren für den Holztransport wichtig, um den Höhenunterschied bis zum Tal zu überwinden.

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Im Vogtland Bergbau - Tradition entdecken

Foto: Grube Tannenberg von engelmann design

Grube Tannenberg, sächsisch-böhmisches Mineralienzentrum und Schneckenstein - ein sehenswertes Trio

Erleben Sie in Sachsens höchstgelegenem (835 üNN) und kältestem (Sommer/Winter +5°C) Besucherbergwerk die Geschichte des Zinnerzbergbaus. Als Höhepunkt der Führungen in der Grube Tannenberg gilt die Besichtigung des unterirdischen Sees. Der durch den Abbau des Greisenkörpers I entstandene Hohlraum hat sich nach der Grubenstilllegung unterhalb der beiden Stollen mit Wasser gefüllt. Er zählt mit einer Länge von 60, einer Höhe von 100 und einer Breite von 30 Metern zu den größten bergmännisch geschaffenen Hohlräumen Sachsens. Der entstandene See ist ca. 45 m tief. Wenn bei Führungen das Licht ausgeschaltet wird, scheint, durch Öffnungen in der darüber liegenden Pinge, das Tageslicht bis in den See. Es werden auch Sonderführungen, Vereinsfeiern, Hochzeiten, Mettenschichten (z.B. als Weihnachtsfeier) angeboten. Für derartige Sonder-Veranstaltungen und größere Gruppen ist eine Voranmeldung zwingend notwendig. Nun erst recht!!!

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Naturpark Erzgebirge Vogtland

Foto: Blick zum Eimberg bei Kottengrün KKH-RM

Naturpark -ein besonderer Schutzraum

Da die reich strukturierte Kulturlandschaft unseres Gebietes  sowohl einen  hohen naturschutzfachlichen als auch einen besonderen touristischen Wert besitzt, waren die oberen Lagen des Erzgebirges und des Vogtlandes bereits Bestandteil des Nationalparkprogrammes der ehemaligen DDR. Am 9. Mai 1995 wies das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft den Landschaftsraum des Gebietes mit Rechtsverordnung vom 9. Mai 1995 als Naturpark "Erzgebirge/Vogtland" aus.   

Natürliche Vielfalt